Energie-Monitoring auf dem Werkhof Mannheim der Implenia

Implenia betreibt insgesamt rund 30 grössere Werkhöfe, vorrangig für die Instandhaltung und Instandsetzung ihrer Baumaschinen. In einem Energie-Monitoring-Pilotprojekt wurde am Standort Mannheim erst der Energieverbrauch unter die Lupe genommen und anschliessend wurden Energiesparpotenziale aufgedeckt. Erste Massnahmen führen zu einer nennenswerten Reduktion der Energiekosten.

Der Standort Mannheim befindet sich im nördlich der Stadt gelegenen Industriegebiet Friesenheimer Insel. Auf dem rund sechs Fussballfelder grossen Areal stehen mehrere Werkhallen, Lagerhallen und Bürogebäude. Entsprechend ihren Aufgaben haben die verschiedenen Bereiche einen beträchtlichen Energiebedarf. Klarheit in Bezug auf ein mögliches Einsparpotenzial brachte jetzt eine genaue Untersuchung des Energieverbrauchs.

Mit kleinen Schritten zum Erfolg

Für die Messungen war die Tetrag Automation zuständig. Das Tochterunternehmen von Implenia vertreibt die selbst entwickelte Energie-Monitoring-Lösung «e3m», die sich optimal für hochauflösende Analysen und Verbrauchsdaten eignet. Im Januar 2018 installierten die Ingenieure von Tetrag neue Stromzähler und Datenaufzeichnungsgeräte am Standort Mannheim. Schon nach kurzer Zeit zeigte sich, dass es vor allem beim Betrieb ohne Nutzen, also nachts und an den Wochenenden, grosses Optimierungspotenzial gibt. «Wir haben unsere Mitarbeitenden über diese Erkenntnisse informiert und sie angehalten, bewusst die entsprechenden Geräte auszuschalten», sagt Kai Frühbrodt, Leiter des Werkhofs in Mannheim. Das sei von Beginn an gut aufgenommen und in der Regel auch umgesetzt worden. Durch die Verhaltensänderung kann der Werkhof alleine durch das Ausschalten ungenutzter Geräte jährlich EUR 5000 sparen.
 

Gut für die Umwelt und den Geldbeutel

Dank des Monitorings identifizierten die Experten von Tetrag noch eine Reihe weiterer Energiesparmassnahmen, etwa den Einsatz moderner Beleuchtungs- und Heiztechnologien. «Auch 
in eine neue Steuerung der Druckluftanlage haben wir bereits investiert», erklärt Standortleiter Kai Frühbrodt. Dank der neuen Steuerung verbraucht die Anlage ein Viertel weniger Strom und die Stromkosten können um weitere EUR 6000 pro Jahr reduziert werden. Damit sind die Investitionen in das Energie-Monitoring bereits nach zwei Jahren voll amortisiert. Das Projekt zeigt, wie beim Thema Nachhaltigkeit dank der Lösung von Tetrag wirtschaftlicher und ökologischer Nutzen hervorragend vereinbart werden können. Diesen Weg will Implenia weitergehen.